Sauna - der Wohlfühl-Trend aus Finnland

Informationen


Sauna - Aufheizen und AbkühlenIn allen Schwitzkulturen war das Schwitzen eine Zeremonie zur Reinigung von Körper und Seele.
Wenn wir heute in die Sauna gehen, spüren wir noch etwas davon.

Lernen Sie, auf Ihr eigenes Körperempfinden zu hören und den Saunagang dem eigenen Wohlbefinden anzupassen. Finden Sie Ihren eigenen Rhythmus zwischen Hitze und Kälte, Bewegung und Entspannung, Geselligkeit und Ruhe. Alle Regeln sind nur Richtlinien, fühlen müssen Sie selbst.

Die klassische Sauna besteht aus zwei Grundelementen: dem Aufheizen und Abkühlen. Dabei ist der Wechsel zwischen beiden Reizen extrem: In der finnischen Sauna ist die Luft sehr heiß (80-100 Grad Celsius) und das Wasser zum Abkühlen entsprechend sehr kalt. Charakteristisch ist die Trockenheit der Luft, sonst ließe sich die Hitze gar nicht aushalten.
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Standort


Während die Heimsauna in früheren Jahren ganz überwiegend im Untergeschoss – oft neben der damals obligatorischen Kellerbar – eingebaut wurde, gibt es heute neue Trends.
Im Zuge des Wellness-Gedankens plant die Bauherrschaft den Schwitzkasten oft viel lieber als Bestandteil eines großen Badezimmers ein. Das kann im Erdgeschoss aber genauso gut auch im Dachgeschoss liegen. Selbst im Schlafzimmer beziehungsweise direkt im Anschluss daran wird eine Heimsauna gerne eingeplant. Schließlich braucht sie nicht viel Platz.
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Sauna und Gesundheit

Zur räumlichen Größe


Selbst Minikabinen mit vier Quadratmetern Grundfläche können Platz für bis zu vier Personen bieten.
Auch bei einer Minisauna sollte man darauf achten, dass man ausgestreckt liegen kann. Um aufrecht sitzen zu können, sollte der Abstand von der obersten Sitzbank bis zur Decke mindestens einen Meter betragen.

Für den so genannten Abkühl-/Kaltwasserbereich sollte man Minimum zwei Quadratmeter einplanen, um ihn mit Schwallbrause und/oder Kneipp-Gießschlauch und Fußwärmkübel ausstatten zu können. Hier kann natürlich etwas mehr Platz nicht schaden. Als Frischluftbereich genügt im Zweifel ein Fenster, das sich weit öffnen lässt. Üblicherweise wird als Baumaterial das Holz der bekannten nordische Fichte verwendet. Als Bodenbelag genügt ein Glattstrich-Zement.

Die Zuluft kann dem Vorraum entnommen werden, die Abluftöffnung ist zwischen Fußboden und Unterkante der obersten Liege zu positionieren. Das Herz der Sauna ist der Ofen. Während die Finnen, die Erfinder des Saunierens, ihre Öfen gern noch traditionell mit Holz beheizen, kommt hierzulande die Wärme überwiegend aus der Steckdose. Es versteht sich von selbst, dass die Elektroinstallation Sache des Fachmanns ist. Jede Saunakabine muss über zwei voneinander getrennte Schaltkreise verfügen.
Ein Schaltkreis steuert die Saunatemperatur, der andere verhindert Überhitzung, indem sich bei Erreichen der Höchsttemperatur die gesamte Stromzufuhr sofort abschaltet.
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Infrarot-Wärmekabine

Regelmäßiges Saunieren hat viele positive Wirkungen:


Gesund
Es verbessert Durchblutung und Blutverteilung, stärkt das Immunsystem.
Der Trainingseffekt entsteht, indem der Körper den Reizen von Hitze und Kälte ausgesetzt wird.
Bei regelmäßiger Anwendung sind immunologische Anpassungserscheinungen nachgewiesen. Zurückzuführen sind sie auf eine verbesserte Durchblutung im Nasen-Rachenraum, eine Stärkung der Widerstandsfähigkeit und eine Veränderung der lokalen Immunabwehr in den Schleimhäuten der Atemwege.
Saunen verbessert die Blutdruckregulation bei zu hohem oder niedrigem Blutdruck.
Reinigung & Entschlackung
Saunen reinigt und entschlackt die Haut - für ein verbessertes und jüngeres Hautbild und trainiert die Gefäße.
Entspannung & Wellness
Das besondere „Gefühl danach“, entspannt, vital und wie neugeboren, wird erst durch die richtige Kalt-Anwendung nach dem Saunagang erreicht. Wer sich davor drückt oder nur lauwarm duscht, bringt sich um den eigentlichen Sauna-Effekt.
Saunen entspannt und verbessert die Verarbeitung von Stressreizen und unterstützt die Muskelregeneration nach Belastungen.
Wirkt positiv bei vielen Regulationsstörungen, wie Asthma bronchiale, Kopfschmerzen und Verstimmungen.
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